RÜCKENZENTRUM

Rückenzentrum: Wirbelsäule und Gelenke schnell und wirkungsvoll behandeln

Ärzte verschiedener Fachrichtungen erarbeiten ihren individuellen Therapieplan

Im Mittelpunkt unserer Arbeit im Rückenzentrum des Grönemeyer Institutes steht der einzelne Patient mit seinen individuellen Bedürfnissen, Beschwerden und seiner Geschichte. DAnnette Magersupp in einem Gespräch mit einem Patientenamit wir Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen schnell und nachhaltig behandeln können, arbeiten wir mit mikrotherapeutischen Ansätzen sowie speziellen Verfahren der Schmerztherapie.

Interdisziplinär

In einem interdisziplinären Team, bestehend aus Radiologen und Orthopäden sowie in Kooperation mit angeschlossenen Schmerztherapeuten, Neurochirurgen, Anästhesisten, Neurologen, Krankengymnasten und Osteopathen, wird das klinische Beschwerdebild analysiert. Wir erheben radiologische Befunde, wo es erforderlich ist. Gemeinsam entwickeln wir dann für die Patientin oder den Patienten einen individuellen Therapieplan, den wir ausführlich erläutern und besprechen. Die Diagnostik und die Therapien können meist am gleichen Tag beginnen.

Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer"Micro is more"

Die Behandlung wird flankiert von physiotherapeutischen, orthopädischen, medikamentösen und anderen Verfahren. Dabei verfolgen wir das Ziel, den Schmerzauslöser nach Möglichkeit direkt unter Einsatz minimal- und mikroinvasiver Maßnahmen zu behandeln. Wir handeln nach der Devise „micro is more“; der Behandlungspfad geht immer von leicht nach schwer.

Da wir eine ganzheitliche Behandlungsform verfolgen, haben wir unser mikrotherapeutisches Konzept aus 4 Säulen definiert:

  • Moderne klinische und radiologische Diagnostik unter Einbeziehung erfahrener Spezialisten aus der Schmerztherapie, Orthopädie, Neurochirurgie, Neurologie, Sportmedizin, Anästhesie und Radiologie.
  • Mikrotherapeutische Verfahren, die je nach Krankheitsbild sehr unterschiedlich aussehen werden.
  • Krankengymnastik im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe

Beispielsweise für neurologische Konsile arbeiten wir (u.a.) innerhalb unserer Sondervereinbarung mit der BKK RWE mit Dr. Oliver Wengert zusammen. Seine Schwerpunkte sind die Diagnostik und Therapie des peripheren Nervensystems und die Anwendung hierfür notwendiger Zusatzuntersuchungen: NLG, EMG, SEP, Nervenultraschall und ultraschallgestützte Therapien. Näheres erfahren Sie unter nervenultraschall.de

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Die fünf häufigsten Erkrankungen des Rückens

Übersicht


Jede Therapie sollte grundsätzlich von leicht nach schwer geplant werden um den Patienten so wenig wie möglich zu belasten. Eine Kombination von HighTech und Naturheilkunde bietet sich gerade bei chronischen Schmerzzuständen und auch nach Operationen an. Die Osteopathie und Physiotherapie begleitend zur invasiven Behandlung ist ein Muss jedes effektiven Schmerztherapieansatzes sowohl zur Beschleunigung der Heilung als auch zur Rehabilitation. Diese Methoden wirken vorbeugend und sollen Neuerkrankungen verhindern.

Trotz der neuen Therapieansätze und  der besseren Aussicht auf Heilung müssen wir mehr Verantwortung für unseren Rücken übernehmen. Nie hat sich der Sinnspruch „Vorbeugung ist die beste Medizin“ so bewahrheitet wie angesichts des Volksleidens Rückenschmerz.

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Arthrose (Verschleiß) der kleinen Wirbelgelenke

Den größten Teil der Belastungen in unserer Lebenszeit müssen die Bandscheiben aufnehmen. Je älter wir werden, desto dünner werden die Bandscheiben. Die Rückenmuskulatur schrumpft. Dann müssen die Wirbelgelenke, die die Beweglichkeit unseres Rückens ermöglichen, die vermehrten Belastungen aufnehmen. Die Facettengelenke sind dabei sehr gefordert. Besonders der untere Teil unserer Wirbelsäule, die Lendenwirbelsäule, wird stark belastet. Wenn die Bandscheiben mit zunehmendem Alter schrumpfen, lasten beinahe 70 Prozent unseres Gewichts auf den Facettengelenken.
Wie beweglich das Facettengelenk ist, hängt vor allem von seiner Flüssigkeit ab.

Bandscheibenvorfall und –vorwölbung

Wenn wir an Rückenschmerzen denken, fallen uns sofort die Bandscheiben ein. Jeder bekommt Angst: Querschnittslähmung, Operation, Rollstuhl geistern in unseren Köpfen. Doch dem ist nicht so – Rund 80 Prozent aller Rückenbeschwerden sind zurückzuführen auf eine schwache Rückenmuskulatur. Die Bandscheibe besteht aus weichem Knorpelgewebe und dient uns als Stoßdämpfer. Der äußere Ring ist faserhaltig und schließt an das Knorpelgewebe der Wirbelkörper an.

Das Innere der Bandscheibe besteht dagegen aus Wasser - zu 90 Prozent bei einem Neugeborenen und immerhin noch bis zu 70 Prozent bei einem alten Menschen.
Da sie elastisch ist, kann sie sich je nach Art der Belastung zusammenziehen oder ausdehnen und nimmt dabei Nährstoffe auf. Das ist der so genannte osmotische Prozess. Regelmäßige und ausreichende Bewegung ist daher für eine gesunde Bandscheibe unerlässlich, vor allem mit zunehmendem Alter. Wenig Bewegung und falsche, vor allem starke Belastung schadet ihr. Der äußere Faserring ermüdet allmählich. Das flüssige Innere beult die Bandscheibe aus, die dann auf einen Nerv drückt und Schmerzen verursachen kann.

Iliosakralgelenksarthrose

Unsere Wirbelsäule ist auch an anderen Stellen großen Belastungen ausgesetzt. Der Beckenbereich, die Verbindung zwischen Oberkörper und den Beinen, sorgt für die Stabilität unseres Körpers. Diese zentrale Verbindung besteht aus den beiden Beckenschaufeln und dem Kreuzbein, dem unteren Ende der Wirbelsäule.

Die Beckenschaufeln und das Kreuzbein sind verbunden durch das so genannte Kreuzdarmbeingelenk, oder auch Iliosakralgelenk.

Wirbelgleiten

Häufig sind es aber auch angeborene Ungenauigkeiten, die uns Probleme bereiten. Die Wirbelsäule versucht, die kleinen Makel auszugleichen – und sämtliche Elemente unseres Rückgrats leiden darunter. So ist auch das so genannte Wirbelgleiten nicht nur die Folge von natürlichem Verschleiß, sondern kann auch durch einen angeborenen Fehler verursacht werden. Das Wirbelgleiten betrifft vor allem den unteren, hoch belasteten Teil unserer Wirbelsäule: die Lendenwirbel.
Die Wirbel verrutschen leicht (sind instabil), wenn sie nicht von starken Bändern und Muskeln gehalten werden.

Spinalkanalstenose

Eine reine Folge schwerer körperlicher und einseitiger  Belastungen ist dagegen die so genannte Spinalkanalstenose, das Zuwachsen des Wirbelkanals, durch den das Rückenmark mit seinen Nervenbahnen verläuft.

Geht ein Mensch über einen längeren Zeitraum einer körperlich anstrengenden, oft einseitigen Arbeit nach, verdicken sich die Knochen, Gelenke und Bänder. Nur so können sie den vermehrten Belastungen standhalten. So auch die Wirbelknochen unserer Wirbelsäule. Das zusätzliche Knochengewebe wächst nach Innen und drückt auf das Rückenmark.

Broschüre

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